Erste Erfahrungen mit WordPress 2.7

Auf einem anderen Blog habe ich heute morgen die aktuelle Version installiert, bzw. von 2.6.5 upgedatet. Die ersten Erfahrungen möchte ich hier kurz schildern. Die Anpassungen am Dashborad sind schlicht toll. So kann habe ich den „Quickpress“ – Editor so eingestellt, das er immer als oberste Position zu sehen ist. Ferner hätte ich gern daneben die Trafficdaten gehabt, aber das Plugin Cystats unterstützt (noch) nicht die Drag&Drop – Funktion, aber das wird sicher nach geliefert. Stattdessen habe ich mir den Kasten „Aktuell“ neben den „Quickpress“ – Kasten platziert. Schließlich soll die Anzahl der Beiträge, Kommentare etc. immer im Blickfeld sein. Unterm Quickpress habe ich dann noch die „Recent Drafts“ (sollte noch übersetzt werden und „Entwürfe“ heißen) platziert.
Insgesamt fällt leider negativ auf, das lange nicht alle Begriffe und Sätze ins Deutsche übersetzt wurden. Da sollte doch flott nachgebessert werden, denn Blogger, die dem englischen nicht so mächtig sind, dürften hier ab und an mal ins Schleudern geraten. Die reine Bedienung macht aber dank diverse AJAX – Funktionen und sinnvolle Benutzerführung sehr viel Spaß. Sehr positiv ist, das man einige Mausklicks sparen kann, denn viele Funktionen lassen sich nun schneller erreichen, bzw. man kann es sich wie in einer Desktop-Umgebung den persönlichen Ansprüchen anpassen. Sehr schön ist auch die neue Anordnung der Beiträge, die bereits vorhanden sind. Man stelle sich vor, man hat bei mehreren Artikeln die falsche Kategorie gewählt. Da man nun mehrere zuvor ausgewählte Artikel auf einmal bearbeiten kann, lassen sich per Mausklick folgende Parameter ändern:
  • Kategorien
  • Tags
  • Kommentarfunktion ein- oder ausschalten
  • Status (veröffentlicht, privat oder Entwurf)
  • Pings ein oder ausschalten
Darüber hinaus gibt es eine ganz neue Funktion in WordPress 2.7 namens „Sticky“. Man kann einem Artikel den Sticky – Status verpassen. Diese Funktion bewirkt, das der „Sticky-Artikel“ eine Sonderbehandlung erfährt und immer als erster Artikel angezeigt wird. Auf diese Weise kann man einen oder mehrere Artikel stets als oberste Position auf der Blogseite platzieren. Bei Informationen, die für einen längeren Zeitraum wichtig sind, kann dies sehr sinnvoll sein. Der normale Editor hat auch ein paar nette Funktionen hinzubekommen:
  • Wenn auch noch auf englisch dort „Word Count“ steht, so zeigt er nun die Anzahl der geschriebenen Wörter an. Diese Funktion ist sicher sinnvoll, wenn man sich an gewisse Regeln beim Bloggen halten muss oder möchte. Beispielsweise für Pressemitteilungen mag diese Funktion hilfreich sein.
  • Wie bereits auch in älteren Versionen, konnte man eine zweite Symbolleiste dazu schalten, die dann weitere Funktionen beherbergt. So zum Beispiel die Formatierung der HTML – Überschriften. Ob es als Witz gemeint ist oder der Übersetzter übermüdet war sei mal dahin gestellt. Die Schaltfläche, um diese Leiste einzuschalten wird mit „Küchenspüle anzeigen / verstecken“ betitelt. Vielleicht hatte der Übersetzter gerade die Bestellung für eine neue Küche abgeschickt? 😉
  • Am unteren Rand des Editors befindet sich auch der permanente Hinweis, wann der oben geschriebene Text zuletzt gespeichert wurde und welcher Autor diesen Beitrag erstellt hat.
Abschließend möchte ich noch anmerken, das es nun noch einfacher sein soll, WordPress selbst einem Update (z.B. auf Version 2.7.1 mit korrekter deutscher Sprachdatei?) zu unterziehen. Wie schon länger bei den Plugin’s soll es aus dem Backend nun möglich sein, neuere Versionen ohne FTP einzuspielen. Freilich wird man dann da weniger Kontrolle haben, was im Einzelnen passiert, aber für den weniger ambitionierten Webmaster sicher eine willkommene Funktion. Wie gut diese funktionieren wird, wird sich wohl erst sagen können, wenn erste Updates verfügbar sind. Wer nun Lust auf die neue – wie immer kostenlose – WordPress-Version 2.7 bekommen hat, sollte sich alle Infos nochmal ansehen und seinen Blog updaten. Nicht zu empfehlen ist ein Update für Blogger, die ihre Englisch-Kenntnisse als mangelhaft bezeichnen würden, denn diese Nutzer sollten ein gutes Wörterbuch parat haben.
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